{"id":2147,"date":"2019-08-21T13:42:36","date_gmt":"2019-08-21T11:42:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.aesthetik.hu-berlin.de\/?p=2147"},"modified":"2021-01-31T11:45:37","modified_gmt":"2021-01-31T10:45:37","slug":"freud-und-freunde","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.aesthetik.hu-berlin.de\/de\/freud-und-freunde\/","title":{"rendered":"Freud und Freunde"},"content":{"rendered":"<p>Eigentlich wollte Sigmund Freud mit der Psychoanalyse eine Wissenschaft der Seele entwickeln, die im Bereich der Naturwissenschaften angesiedelt sein sollte. Das hat nicht geklappt; stattdessen wurde daraus eine Wissenschaft, die zum ersten mal genau die Dinge untersuchen konnte, die davor als \u00fcberhaupt nicht wissenschaftsw\u00fcrdig galten: Tr\u00e4ume, Witze, Versprecher und Versehen, pers\u00f6nliche Eigenheiten, Ticks und Angewohnheiten, unbedeutende Alltagsdetails und Ambivalenzen, Spiegelbilder, Sex, Bettn\u00e4ssen und sogar das Ph\u00e4nomen des Vergessens selbst. Freud wollte also eine Naturwissenschaft erfinden und hat dadurch aus Versehen die Kulturwissenschaft mitbegr\u00fcndet.<br \/>\nIn diesem Seminar werden wir die f\u00fcr uns wichtigsten Texte von Feud selbst lesen und auch versuchen, zu den wichtigsten derjenigen Denker:innen zu kommen, die die Psychoanalyse fortgesetzt haben: Jacques Lacan, Jean Laplanche, Anna Freud, Sabina Spielrein, Herbert Marcuse, Teresa de Lauretis, Theodor Adorno und Fredric Jameson, Gilles Deleuze und Felix Guattari, Mario Erdheim, und wenn die Zeit noch reicht, auch von so seltsamen Gruppen und Gestalten wie dem \u203aSozialistischen Patientenkollektiv\u2039 und C. G. Jung.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eigentlich wollte Sigmund Freud mit der Psychoanalyse eine Wissenschaft der Seele entwickeln, die im Bereich der Naturwissenschaften angesiedelt sein sollte. Das hat nicht geklappt; stattdessen wurde daraus eine Wissenschaft, die zum ersten mal genau die Dinge untersuchen konnte, die davor als \u00fcberhaupt nicht wissenschaftsw\u00fcrdig galten: Tr\u00e4ume, Witze, Versprecher und Versehen, pers\u00f6nliche Eigenheiten, Ticks und Angewohnheiten, unbedeutende Alltagsdetails und Ambivalenzen, Spiegelbilder, Sex, Bettn\u00e4ssen und sogar das Ph\u00e4nomen des Vergessens selbst.<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":2148,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[],"class_list":["post-2147","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-lehre"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.aesthetik.hu-berlin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2147","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.aesthetik.hu-berlin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.aesthetik.hu-berlin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.aesthetik.hu-berlin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.aesthetik.hu-berlin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2147"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.aesthetik.hu-berlin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2147\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2467,"href":"https:\/\/www.aesthetik.hu-berlin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2147\/revisions\/2467"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.aesthetik.hu-berlin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2148"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.aesthetik.hu-berlin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2147"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.aesthetik.hu-berlin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2147"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.aesthetik.hu-berlin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2147"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}