{"id":2274,"date":"2020-10-09T12:56:01","date_gmt":"2020-10-09T10:56:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.aesthetik.hu-berlin.de\/?p=2274"},"modified":"2025-07-22T13:13:27","modified_gmt":"2025-07-22T11:13:27","slug":"das-verschachtelte-ich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.aesthetik.hu-berlin.de\/de\/das-verschachtelte-ich\/","title":{"rendered":"Das verschachtelte Ich"},"content":{"rendered":"<p>Fast jeder tr\u00e4gt in seinem Rucksack oder seiner Tasche einen lieb gewonnenen Plastikkugelschreiber, eine einst gefundene Muschel, einen fast aufgebrauchten Lippenstift oder einen Kieselstein mit sich herum oder bewahrt solche Dinge in einer Schuhschachtel oder Schublade auf \u2013 Habseligkeiten ohne ersichtlichen Nutz- und Geldwert, die trotzdem h\u00f6chst kostbar sind. In mehreren nuancierten Untersuchungen, welche von urzeitlichen Grabbeigaben \u00fcber den sp\u00e4rlichen Privatbesitz unter Herrnhuter Glaubensbr\u00fcdern bis zur Handtasche von Sigmund Freuds \u00bbDora\u00ab reichen, n\u00e4hert sich Andreas Gehrlach dieser besonderen, intensiven Art des Besitzes ausgew\u00e4hlter Dinge, die uns t\u00e4glich begleiten. Durch ihre Einmaligkeit stehen sie nicht nur in fundamentalem Gegensatz zum unendlich anh\u00e4ufbaren Reichtum des Kapitalismus, in der K\u00f6rpern\u00e4he ihrer Aufbewahrung wahren sie auch eine Dimension, die in der Welt des Privateigentums fehlt: Intimit\u00e4t.<\/p>\n<p>Das Buch erscheint im April 2020 bei Matthes und Seitz Berlin, in der Reihe \u00bbFr\u00f6hliche Wissenschaft\u00ab<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.matthes-seitz-berlin.de\/buch\/das-verschachtelte-ich.html\">Link<\/a> zum Verlag.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fast jeder tr\u00e4gt in seinem Rucksack oder seiner Tasche einen lieb gewonnenen Plastikkugelschreiber, eine einst gefundene Muschel, einen fast aufgebrauchten Lippenstift oder einen Kieselstein mit sich herum oder bewahrt solche Dinge in einer Schuhschachtel oder Schublade auf \u2013 Habseligkeiten ohne ersichtlichen Nutz- und Geldwert, die trotzdem h\u00f6chst kostbar sind.<\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":2275,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[4],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.aesthetik.hu-berlin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2274"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.aesthetik.hu-berlin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.aesthetik.hu-berlin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.aesthetik.hu-berlin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.aesthetik.hu-berlin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2274"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.aesthetik.hu-berlin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2274\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3517,"href":"https:\/\/www.aesthetik.hu-berlin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2274\/revisions\/3517"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.aesthetik.hu-berlin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2275"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.aesthetik.hu-berlin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2274"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.aesthetik.hu-berlin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2274"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.aesthetik.hu-berlin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2274"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}