{"id":3501,"date":"2025-09-16T13:06:22","date_gmt":"2025-09-16T11:06:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.aesthetik.hu-berlin.de\/?p=3501"},"modified":"2025-09-17T09:18:53","modified_gmt":"2025-09-17T07:18:53","slug":"mikroformen-des-organischen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.aesthetik.hu-berlin.de\/de\/mikroformen-des-organischen\/","title":{"rendered":"Mikroformen des Organischen"},"content":{"rendered":"<p>Angesichts neuester wissenschaftlicher und technologischer Entwicklungen hat die Wahrnehmung des K\u00f6rpers in den letzten Jahrzehnten grundlegende Wandlungen erfahren. Man denke beispielsweise an differenzielle Semantiken der Geschlechtlichkeit bestimmter K\u00f6rper\/Teile, an das immer kleinteiligere Wissen um die Innenwelten lebendiger Organismen, oder an die Verschr\u00e4nkung biologischer Systeme mit \u203ak\u00fcnstlichen\u2039 Elementen wie Mikroplastik oder Psychopharmaka. Dieser Band versammelt deutsche, franz\u00f6sische und englische Beitr\u00e4ge junger Wissenschaftler:innen, die sich in dieses Feld der (Neu-)Verhandlung von K\u00f6rpern und K\u00f6rperlichkeit einschreiben. In interdisziplin\u00e4rer Perspektive richten sie den Blick auf das Kleine \u2013 also auf jenes, welches den K\u00f6rper als Ganzheit aus dem Fokus r\u00fcckt und K\u00f6rperlichkeit entlang einzelner Teile beleuchtet. Die Texte adressieren den K\u00f6rper in Literatur, Kunst und Film nicht als geschlossene, ganze und \u203agro\u00dfe\u2039 Form, sondern thematisieren ihn entlang des Kleinen, Partiellen, Peripheren sowie An- und Abh\u00e4ngigen. Die Mikroebene dient den Autor:innen als konzeptueller Vektor, um K\u00f6rperlichkeit und Verk\u00f6rperung entlang von Relationalit\u00e4t, Minorit\u00e4t, Hybridit\u00e4t und \u00d6ffnung zu denken \u2013 und damit Raum zu schaffen f\u00fcr eine Politik des K\u00f6rpers jenseits von Idealen der Autonomie und Abgeschlossenheit.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieser Band versammelt deutsche, franz\u00f6sische und englische Beitr\u00e4ge junger Wissenschaftler:innen, die sich in dieses Feld der (Neu-)Verhandlung von K\u00f6rpern und K\u00f6rperlichkeit einschreiben. In interdisziplin\u00e4rer Perspektive richten sie den Blick auf das Kleine \u2013 also auf jenes, welches den K\u00f6rper als Ganzheit aus dem Fokus r\u00fcckt und K\u00f6rperlichkeit entlang einzelner Teile beleuchtet. Die Texte adressieren den K\u00f6rper in Literatur, Kunst und Film nicht als geschlossene, ganze und \u203agro\u00dfe\u2039 Form, sondern thematisieren ihn entlang des Kleinen, Partiellen, Peripheren sowie An- und Abh\u00e4ngigen. Die Mikroebene dient den Autor:innen als konzeptueller Vektor, um K\u00f6rperlichkeit und Verk\u00f6rperung entlang von Relationalit\u00e4t, Minorit\u00e4t, Hybridit\u00e4t und \u00d6ffnung zu denken \u2013 und damit Raum zu schaffen f\u00fcr eine Politik des K\u00f6rpers jenseits von Idealen der Autonomie und Abgeschlossenheit.<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":3547,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[],"class_list":["post-3501","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-publikationen"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.aesthetik.hu-berlin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3501","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.aesthetik.hu-berlin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.aesthetik.hu-berlin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.aesthetik.hu-berlin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.aesthetik.hu-berlin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3501"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.aesthetik.hu-berlin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3501\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3551,"href":"https:\/\/www.aesthetik.hu-berlin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3501\/revisions\/3551"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.aesthetik.hu-berlin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3547"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.aesthetik.hu-berlin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3501"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.aesthetik.hu-berlin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3501"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.aesthetik.hu-berlin.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3501"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}