{"id":1177,"date":"2017-03-23T18:15:08","date_gmt":"2017-03-23T17:15:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.aesthetik.hu-berlin.de\/?p=1177"},"modified":"2021-01-31T12:28:09","modified_gmt":"2021-01-31T11:28:09","slug":"walter-benjamin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.aesthetik.hu-berlin.de\/en\/walter-benjamin\/","title":{"rendered":"Walter Benjamin"},"content":{"rendered":"<p>Es geht das Ger\u00fccht um, dass ab Ende der siebziger Jahre in der Bundesrepublik zu keiner Person mehr geisteswissenschaftliche Dissertationen geschrieben wurden als zu Walter Benjamin. Nachdem deswegen sp\u00e4testens ab den sp\u00e4ten neunziger Jahren das Werk Benjamins als \u00fcberforscht galt und mit dem <em>Benjamin-Handbuch<\/em> und der Biografie von Jean-Michel Palmier auch eine gewisse B\u00fcndelung und ein scheinbarer Abschluss der Forschung gefunden zu sein scheint, bleibt Benjamin dennoch einer der wichtigsten und faszinierendsten Denker des letzten Jahrhunderts. Ihn einen Kultur- oder Medientheoretiker, einen Geschichtsphilosophen oder Literaturkritiker zu nennen, ihn in das j\u00fcdische Denken einzuordnen oder ihn als Marxisten oder Protodekonstruktivisten zu bezeichnen, greift in jedem Fall zu kurz. Gerade aus dieser Offenheit seines Denkens f\u00fcr unterschiedlichste Verst\u00e4ndnisse speist sich die bleibende Wichtigkeit seiner \u00dcberlegungen.<\/p>\n<p>In diesem Seminar werden wir einige zentrale Texte Walter Benjamins lesen, um einen \u00dcberblick \u00fcber sein Werk zu erhalten und den Benjamin\u2019schen Denkstil kennen zu lernen, der den Blick auf\u2019s ganz Kleine und auf das historisch dem Vergessen uneigende richten konnte wie niemand anderes \u2013 und der damit f\u00fcr die Kulturwissenschaft relevant bleibt wie kaum ein anderer Denker.<\/p>\n<p>Abbildung: Andreas Gehrlach: Walter Benjamin: Gesammelte Schriften, 2017.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es geht das Ger\u00fccht um, dass ab Ende der siebziger Jahre in der Bundesrepublik zu keiner Person mehr geisteswissenschaftliche Dissertationen geschrieben wurden als zu Walter Benjamin. <\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":1169,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[3],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.aesthetik.hu-berlin.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1177"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.aesthetik.hu-berlin.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.aesthetik.hu-berlin.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.aesthetik.hu-berlin.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.aesthetik.hu-berlin.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1177"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.aesthetik.hu-berlin.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1177\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2032,"href":"https:\/\/www.aesthetik.hu-berlin.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1177\/revisions\/2032"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.aesthetik.hu-berlin.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1169"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.aesthetik.hu-berlin.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1177"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.aesthetik.hu-berlin.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1177"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.aesthetik.hu-berlin.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1177"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}