{"id":1826,"date":"2018-11-02T11:52:59","date_gmt":"2018-11-02T10:52:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.aesthetik.hu-berlin.de\/?p=1826"},"modified":"2021-01-31T12:07:25","modified_gmt":"2021-01-31T11:07:25","slug":"kulturen-des-oekonomischen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.aesthetik.hu-berlin.de\/en\/kulturen-des-oekonomischen\/","title":{"rendered":"Kulturen des \u00d6konomischen"},"content":{"rendered":"<p>\u00d6konomie und Kultur sind im Grunde das Gleiche: Urspr\u00fcnglich bezeichnet das Wort \u203aKultur\u2039 die Landwirtschaft, und \u203a\u00d6konomie\u2039 ist die Wirtschaft des einzelnen Hauses, was diese beiden Ideen in der Antike, wo die allermeisten Leute auf Bauernh\u00f6fen lebten, schwer unterscheidbar macht. Aber das allein w\u00fcrde die \u00d6konomie f\u00fcr die Kulturwissenschaft noch nicht besonders interessant machen, deswegen besch\u00e4ftigen wir uns auch mit anderen Themen, die f\u00fcr die \u00d6konomie aus der Perspektive unseres Fachs wichtig sind: Zum Beispiel mit Geschenken (Marcel Mauss), mit Arbeit und Holzsammeln (Karl Marx), mit Sex (Sigmund Freud), mit Hexen (Silvia Federici), mit Taschen (Ursula Le Guin), mit geklauten Ziegenherden oder Hahnenk\u00e4mpfen (Clifford Geertz) und mit so etwas wie Prestige oder Likes (Pierre Bourdieu). Und noch mit einigen anderen Autoren, die alle unterschiedliche Ideen davon haben, was \u00d6konomie ist. Im Grunde kann auch heute noch gesagt werden: Alles um uns herum kann auf die eine oder andere Weise \u00f6konomisch beschrieben werden. In diesem Seminar werden dadurch einige der zentralen Texte gelesen, die f\u00fcr einen Einstieg in die Kulturwissenschaft wichtig sind.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00d6konomie und Kultur sind im Grunde das Gleiche: Urspr\u00fcnglich bezeichnet das Wort \u203aKultur\u2039 die Landwirtschaft, und \u203a\u00d6konomie\u2039 ist die Wirtschaft des einzelnen Hauses, was diese beiden Ideen in der Antike, wo die allermeisten Leute auf Bauernh\u00f6fen lebten, schwer unterscheidbar macht. Aber das allein w\u00fcrde die \u00d6konomie f\u00fcr die Kulturwissenschaft noch nicht besonders interessant machen.<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":1827,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[3],"tags":[],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.aesthetik.hu-berlin.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1826"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.aesthetik.hu-berlin.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.aesthetik.hu-berlin.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.aesthetik.hu-berlin.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.aesthetik.hu-berlin.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1826"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.aesthetik.hu-berlin.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1826\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2024,"href":"https:\/\/www.aesthetik.hu-berlin.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1826\/revisions\/2024"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.aesthetik.hu-berlin.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.aesthetik.hu-berlin.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1826"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.aesthetik.hu-berlin.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1826"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.aesthetik.hu-berlin.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1826"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}