Sophia Lohmann

Assoziierte Forscherin

Georgenstr. 47
10117 Berlin

 

Sophia Lohmann ist Kulturwissenschaftlerin und Autorin. Sie studierte Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft und Politikwissenschaft an der FU Berlin (B.A.) sowie Kulturwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin und der University of Edinburgh (M.A.). Anfang 2026 reichte sie ihre Dissertation über ›eingreifende Schreibweisen‹ im Werk US-amerikanischer Autorinnen am Institut für Kulturwissenschaft der HU ein. Anschließend arbeitete sie als freie Kuratorin und schreibt derzeit neben ihrer Forschungstätigkeit an Drehbüchern und einem Essayband. Zuvor Tätigkeiten als Projektassistentin und Redakteurin am Haus der Kulturen der Welt (HKW), als freie Redakteurin und am Peter-Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft.

Sophia Lohmanns Doktorarbeit, die sich primär den US-amerikanischen Autorinnen Joan Didion und Audre Lorde widmete, wurde zunächst an der Graduate School of North American Studies (GSNAS) im Bereich Literatur der FU Berlin gefördert. Nach Durchlaufen des dortigen Promotionsprogramms wurde die Arbeit am Institut für Kulturwissenschaft der HU am Lehrstuhl für Kulturtheorie und kulturwissenschaftliche Ästhetik fortgesetzt und abgeschlossen. Ihre Forschung wurde durch das Humboldt Research Track Stipendium der Exzellenzinitiative und das Promotionsstipendium der Studienstiftung des Deutschen Volkes gefördert, Forschungssemester verbrachte sie zuletzt an der UC Berkeley, Kalifornien. Zu ihren weiteren Arbeits- und Forschungsfeldern gehören Wissensgeschichte, Genre- und Filmtheorie, Gender Studies, transkulturelle Literatur und Widerstandspraktiken in den Künsten.

 

Publikationen (Auswahl)

»Faktum und Verwandlung. Essayistische Gegenkräfte und Schreibweisen queerer Relationalität in Maggie Nelsons The Argonauts«, in: Iris Därmann / Sofie Fingado / Andreas Gehrlach / Waldemar Isak (Hg.): Gegenkräfte – Gegenkünste. Widerspenstige Perspektiven der kulturwissenschaftlichen Ästhetik. Berlin: Kadmos (erscheint 2026).

»Welt empfangen, Um/frieden verweigern. Dimensionen des Versammelns, Transformierens und Affizierens im Essay«, in: Sebastian Köthe / Antonio Lucci / Beate Absalon et al. (Hg.): Empfangen. Die andere Seite der Gabe. Berlin: De Gruyer, 2023.

»The phantasmatic and the real. Navigating the essay’s critical potential«, in: Jasper Delbecke (Hg.): From the Scenic Essay to the Essay-Exhibition. Expanding the Essay Form in the Arts beyond Literature and Film. Gent: S:PAM – Studies in Performing Arts & Media, 2023.

»Rankine, Claudia: Just Us«, in: H. L. Arnold (Hg.): Kindlers Literatur Lexikon (KLL). Stuttgart: J.B. Metzler, 2021. https://doi.org/10.1007/978-3-476-05728-0_23193-1.

»Therapie gegen den Terror«, ROM – Gesellschaftsmagazin, Printausgabe 2021.

»Barracoon: Raub, Deportation, Erzählung«, ZEIT Online, 11.07.2018.

»To Show You How I See. A Conversation with Teju Cole«, Epitext, 26.05.2017.

»Nackt im Amerikanischen Apostelkreis«, Epitext, 12.06.2017.