Andreas Gehrlach

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

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Nach einem Studium der Neueren deutschen Literatur, der Geschichte und der Anglistik erhielt Andreas Gehrlach im Jahr 2010 ein Promotionsstipendium an der Friedrich Schlegel Graduiertenschule für Literaturwissenschaftliche Studien der Freien Universität Berlin. Die Promotion wurde nach einem Gastaufenthalt an der University of Chicago 2015 unter dem Titel »Diebe. Die heimliche Aneignung als Ursprungserzählung in Literatur, Philosophie und Mythos« im Rahmen eines aus der Dissertation entstandenen DFG-Projekts zur »Kulturgeschichte des Diebstahls« in Tübingen eingereicht und ist inzwischen unter demselben Titel veröffentlicht. Seit 2016 ist Andreas Gehrlach als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kulturwissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin tätig und bereitet dort in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Literatur- und Kulturforschung seine Habilitation im Bereich einer »Ökonomie der Symbolsysteme« vor.

Publikationen (Auswahl)

Diebe. Die heimliche Aneignung als Ursprungserzählung in Literatur, Philosophie und Mythos. Dissertationsschrift, Paderborn (Fink) 2016.

Wo die Feldgeister einander begegnen. Eine Interpretation der Brachfläche in Jesaja 34. In: „ilinx. Berliner Beiträge zur Kulturwissenschaft.“ Ausgabe zum Thema ‚Brachen‘. Hg. v. Holger Brohm, Anna Echterhölter u.a. (Im Erscheinen, peer review abgeschlossen.)

Die moderne Idee des Privateigentums und die altägyptische Utopie der Diebe. In: „Diebstahl! Zur Kulturgeschichte eines Gründungsmythos.“ Hg. v. Andreas Gehrlach u. Dorothee Kimmich. Paderborn 2018.

Louis Althussers Diebstahl eines Atom-U-Boots und der aleatorisch-lukrezianische Materialismus seines Spätwerks. In: „Psychoanalytische Narrationen: Fallgeschichten, Novellen und Stundenprotokolle als Erkenntnisformen.“ Hg. v. Christoph Braun, Wilhelm Brüggen u. Andreas Gehrlach. Frankfurt a. M. 2017.

Die Macht, die im Schatten liegt. Elemente einer kynisch-performativen Philosophie der Wahrheitsverdunkelung. In: „Zeitschrift für Kulturphilosophie.“ Ausgabe 2/2016. Hg. v. Ralf Konersmann u. Dirk Westerkamp. S. 367-392.