Samstag, 25. Juni 2022

Veröffentlichung mit Texten von Sebastian Köthe in der „Zeitschrift für“

Sebastian Köthe war im Juni Gast-Autor für die von Tobias Hantmann und René Luckhardt herausgegebene „Zeitschrift für“. Entstanden ist ein kleines Heft mit dem Titel „Verbotene Kunst und ihre Doubles. Kunst aus Guantánamo“ über die Zensur von künstlerischen Arbeiten im Gefangenenlager Guantánamo Bay und die Umgehungsstrategien der Gefangenen. Mehr Informationen unter https://zeitschrift-fuer.de/. Das Heft ist gratis.

Montag, 04. Juli 2022

Universität Bonn

Lesung von und Diskussion mit Iris Därmann zu ihrem Buch »Undienlichkeit«

Iris Därmann liest am 04. Juli aus ihrem Buch »Undienlichkeit. Gewaltgeschichte und politische Philosophie« am Bonn Center for Dependency and Slavery Studies. Im Anschluss wird es ein Gespräch mit Birgit Münch, Christoph Antweiler und Konrad Vössing geben.
Link zur Veranstaltung.

Dienstag, 26. April 2022

Ghent University

Vortrag von Sophia Lohmann »Ways of Seeing and not Knowing. Gendered Exclusions and Embodied Positions in the Essay«

Sophia Lohmann hält am 26. April einen Vortrag auf der internationalen Konferenz From the scenic essay to the essay-exhibition. Expanding the essay form in the arts beyond literature and film im belgischen Gent. Darin diskutiert sie Joan Didions essayistisches Werk und ihre »Ways of seeing« als ambivalentes Beispiel dessen, wie sich US-amerikanische Schriftstellerinnen den Essay seit den 1960er Jahren aneigneten. Der Fokus wird darauf liegen, wie Didion durch faktuale Ästhetiken der stilisierten Szenenbeschreibung und neue Schreibweisen eines »female I«, die zwischen Ent- und Verkörperung oszillieren, eine distinkte leibilche Positionalität in den Nachkriegsessay eingeführt hat.
Link zur Veranstaltung.

Dienstag, 26. April 2022

ICI Berlin

Vortrag von Iris Därmann »Sadismus mit und ohne Sade«

Am 26. April 2022 spricht Iris Därmann in der Vortragsreihe Psychoanalytische Kulturwissenschaft am ICI Berlin. Im Mittelpunkt des Vortrags steht die Frage nach der Differenz zwischen der alten Grausamkeit und der neuen kolonialen Gewaltlust. Die neue Gewaltlust, die eine entscheidende Rolle in den organisierten Gewalträumen der transatlantischen Versklavung spielte, wurde von der Sexualwissenschaft unter dem Begriff ›Sadismus‹ als individuelle ›Perversion‹ verharmlost, der antikoloniale und körperpolitische Einsatz der Schriften des Marquis de Sades zugleich marginalisiert. Sind die genealogischen Untersuchungen Friedrich Nietzsches und Michel Foucaults in besonderer Weise dazu geeignet, um diese Frage zu profilieren? Welche Rolle können die Schriften Sades diesbezüglich spielen?
Die Registrierung für die Teilnahme in Präsenz wird am 11. April 2022 freigeschaltet, ein Livestream wird über die Seite des ICI zur Verfügung gestellt.
Link zur Veranstaltung, Registrierung und Live-Chat.
Link zur Veranstaltungsreihe.

Freitag, 04. März 2022

Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz

Gespräch mit Iris Därmann an der Volksbühne: »Ways of Disagreeing «

Im Rahmen der Reihe Ways of Disagreeing der Volksbühne Berlin diskutierte Iris Därmann am 4. März mit Michael Heinrich und Ruth Sonderegger über die Rolle der Sklaverei bei Karl Marx. Die Veranstaltung wurde von Texte zur Kunst organisiert und lässt sich auf deren Website nachhören.
Link zum Mitschnitt.
Link zur Veranstaltung.

Sonntag, 13. Februar 2022

Deutschlandfunk Kultur

Gespräch mit Iris Därmann im Deutschlandfunk Kultur

Am 13. Februar 2022 spricht Iris Därmann mit Constantin Huehn in einer »philosophischen Flaschenpost« der Sendung Sein und Streit im Deutschlandfunk Kultur über den französischen Ethnologen Claude Lévi-Strauss und dessen berühmt gewordenen Satz »Wir sind alle Kannibalen«.
Link zum Nachhören.

Montag, 03. Januar 2022

Neue Rezensionen zu Iris Därmanns Büchern »Undienlichkeit« und »Widerstände«

In diversen Zeitschriften, Zeitungen und Online-Magazinen sind neue Rezensionen zu Iris Därmanns Büchern »Undienlichkeit. Gewaltgeschichte und politische Philosophie« (2020) und »Widerstände. Gewaltenteilung in statu nascendi« (2021) erschienen, die sich online nachlesen lassen:
Link zur Rezension von Julia Schulze Wessel (Soziopolis).
Link zur Rezension von Robert Heinze (junge Welt).
Link zur Angabe der Rezension von Reinhard Mehring (Philosophischer Literaturanzeiger).
Link zur Rezension von Marcus Latton (Jungle World).

Donnerstag, 02. Dezember 2021 – Freitag, 03. Dezember 2021

Workshopankündigung »20 Jahre Guantánamo: Zeitlichkeiten der Zeugenschaft«

Zusammen mit Dr. des Rebecca Boguska veranstaltet Sebastian Köthe am 02. und 03. Dezember 2021 den Online-Workshop »20 Jahre Guantánamo: Zeitlichkeiten der Zeugenschaft«. In dem Workshop wird es anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Gefangenenlagers Guantánamo Bay im Rahmen des »war on terror« um unterschiedlich situierte Zeugnisse gehen. Eingeladen sind der Überlebende und Autor Mansoor Adayfi, der Anwalt zahlreicher nach Guantánamo entführter Personen Mark Denbeaux sowie die Fotografien Debi Cornwall. Der Workshop findet online in englischer Sprache statt.
Link zur kostenlosen Registrierung.
Link zur Ankündigung und zum Programm.

Donnerstag, 28. Oktober 2021 – Freitag, 29. Oktober 2021

Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung

Workshop »Geschwisterlichkeit. Ästhetische Gegenentwürfe zum Bruderbund und zur patrilinearen Genealogie der Gemeinschaft«

Am 28. und 29.10.2021 veranstaltet Iris Därmann zusammen mit Maud Meyzaud (ZfL), Gudrun Rath (Kunstuniversität Linz) und Felix Trautmann (Institut für Sozialforschung, Frankfurt am Main) den Workshop »Geschwisterlichkeit. Ästhetische Gegenentwürfe zum Bruderbund und zur patrilinearen Genealogie der Gemeinschaft«. Der Workshop findet am Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung (ZfL) unter Einhaltung der 2G-Regelung statt. Das Platzkontingent ist begrenzt, um vorherige Anmeldung unter anmeldung@zfl-berlin.org wird daher gebeten.
Link zur Veranstaltung.

Montag, 11. Oktober 2021

Artikel von Beate Absalon im Tagungsband »Sexualitäten sammeln. Ansprüche und Widersprüche im Museum«

Beate Absalons Artikel »Anschauungsmaterial – Anfassmaterial. Neue Formen sexualpädagogischer Materialsammlungen im Dialog mit Objekten feministischer Gegenwartskunst« ist im Tagungsband »Sexualitäten sammeln. Ansprüche und Widersprüche im Museum« der Schriften des Deutschen Hygiene-Museums Dresden im Böhlau Verlag erschienen.
Link zur Verlagsseite.

Freitag, 01. Oktober 2021

Justus-Liebig Universität Gießen

Beate Absalon ist Doktorandin am Graduate Center for the Study of Culture

Ab Oktober 2021 ist Beate Absalon Doktorandin am Graduate Center for the Study of Culture, Justus-Liebig Universität Gießen, wo sie ihr Projekt »Performing Sexual Consent. Ästhetiken und Transformationen von Einvernehmlichkeitspraktiken« weiterführt.

Dienstag, 27. Juli 2021

Rezensionen zu Iris Därmanns neuem Buch »Widerstände«

Bei SWR2, socialnet und in den »Blättern für deutsche und internationale Politik« sind neue Rezensionen und Besprechungen zu Iris Därmanns aktuellem Buch »Widerstände. Gewaltenteilung in statu nascendi« (Matthes & Seitz) erschienen, die sich hier nachlesen und nachhören lassen:
Link zur Besprechung bei SWR2.
Link zur Rezension von Gertrud Hardtmann auf socialnet.de.
Link zur Rezension von Moritz Reininghaus in »Blätter«.

Dienstag, 13. Juli 2021 – Donnerstag, 15. Juli 2021

Deutsche Gesellschaft für Ästhetik

Online-Vortrag von Sebastian Köthe beim Kongress der Deutschen Gesellschaft für Ästhetik

Der XI. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Ästhetik findet vom 13.07.-15.07.2021 unter dem Titel »Ästhetik und Erkenntnis« statt. Sebastian Köthe wird am 13.07. von 17-19 Uhr im Panel »Ästhetische Praktiken II: Materialität, Form, Zeugnis« sprechen, zusammen mit Christian Grüny und Hauke Ohls. Sein Vortrag trägt den Titel »Ästhetische Verfahren der Zeugenschaft in Guantánamo Bay«.
Link zum Programm des Kongresses.

Dienstag, 25. Mai 2021

Universität Wien (Online)

»Undienlichkeit«: Online-Vortrag von Iris Därmann an der Universität Wien

Im Rahmen der IPW Lectures des Instituts für Politikwissenschaft der Universität Wien spricht Iris Därmann über »Undienlichkeit: Gewaltgeschichte und politische Philosophie«. Die Veranstaltung findet am 25.05.21 um 17Uhr online statt und wird von Oliver Marchart moderiert.
Link zum Programm.

Freitag, 07. Mai 2021

Universität der Künste Berlin

Podcast und Text zum Thema ›Bezeugen‹ von Sebastian Köthe

Im Rahmen der 10. Ausgabe des Online-Journals »Das Wissen der Künste« unter dem Titel »Das Wissen der Künste ist ein Verb – ein Glossar« hat Sebastian Köthe zum Verb ›Bezeugen‹ einen Artikel verfasst und als Podcast eingelesen. Anhand einer Arbeit des seit 2002 in Guantánamo gefangenen Khalid Qasim fragt er darin nach Verfahren künstlerischer Zeugenschaft.
Der Artikel kann hier gelesen und gehört werden.

Donnerstag, 15. April 2021

Hamburger Edition

Mittelweg 36-Ausgabe zum Thema ›Widerständigkeit‹

Iris Därmann gibt gemeinsam mit Michael Wildt die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift des Hamburger Instituts für Sozialforschung »Mittelweg 36« heraus. Die Ausgabe versammelt Beiträge zum Thema ›Widerständigkeit‹ von Georges Didi-Huberman, Astrid Kusser Ferreira, Sebastian Köthe, Teresa Koloma Beck, Thomas Lindenberger, Jan Philipp Reemtsma und den Herausgeber:innen.
Link zur Verlagsseite.

Donnerstag, 01. April 2021

Matthes & Seitz Berlin

»Widerstände«: Neues Buch von Iris Därmann erschienen

Am 01.04.21 ist Iris Därmanns neues Buch »Widerstände. Gewaltenteilung in statu nascendi« erschienen. Ihr Essay macht ›eine andere Geschichte und Theorie des Widerstands lesbar. Von der politischen Philosophie allzu oft in den Raum des Vorpolitischen verschoben, bezeugt er politische Artikulationsformen in Gewalträumen.‹ Das Buch ist im Verlag Matthes & Seitz Berlin erschienen und hat 189 Seiten.
Link zur Verlagsseite.

Donnerstag, 11. März 2021

WOZ Die Wochenzeitung

Iris Därmann im Interview mit der WOZ

WOZ Die Wochenzeitung hat mit Iris Därmann über die Geschichte der Sklaverei, Praktiken des Widerstands und den Begriff ›Undienlichkeit‹ gesprochen, die sie in ihrem Buch »Undienlichkeit. Gewaltgeschichte und politische Philosophie« untersucht. Das Interview ist am 11.03.21 erschienen und lässt sich online nachlesen.
Link zum Interview.

Montag, 08. März 2021

IFK@ZOOM

»Das Pferd im Kinderzimmer«: Online-Vortrag von Stephan Zandt

Am 08.03.21 um 18.15Uhr hält Stephan Zandt einen Vortrag zum Thema »Das Pferd im Kinderzimmer. Prekäre Verwandtschaft um 1900« am Internationalen Forschungszentrums Kulturwissenschaften (IFK) in Wien. Der Vortrag findet online in der Reihe IFK@ZOOM statt.
Link zur Veranstaltung.

Montag, 01. März 2021

Texte zur Kunst

Rezension zu Iris Därmanns Buch »Undienlichkeit« in Texte zur Kunst

In der aktuellen Ausgabe von Texte zur Kunst (Heft 121, 2021) hat die Philosophin Michaela Ott eine Rezension zu Iris Därmanns Buch »Undienlichkeit. Gewaltgeschichte und politische Philosophie« veröffentlicht. Die Rezension mit dem Titel »Fluchtlinien, geadelt« ist online verfügbar.
Link zur Rezension.

Donnerstag, 25. Februar 2021

Deutschen Hygiene-Museum Dresden

Online-Vortrag von Beate Absalon im DHMD

Am 25. Februar wird Beate Absalon bei der Online-Tagung »Sexualitäten sammeln« des Deutschen Hygiene-Museums Dresden einen Vortrag über »Anschauungsmaterial – Anfassmaterial – Neue Formen sexualpädagogischer Materialsammlungen im Dialog mit zeitgenössischer Kunst« halten.
Link zur Veranstaltung.

Mittwoch, 27. Januar 2021

Online-Veranstaltung der Goethe-Universität Frankfurt am Main

»Menschwerdung eines Affen«. Gespräch mit Heike Behrend, Iris Därmann und Ulrich van Loyen

Im Rahmen der Reihe »The Next Big Thing. Vorträge in der Medienwissenschaft« der Goethe-Universität Frankfurt am Main, spricht Iris Därmann mit Heike Behrend und Ulrich van Loyen über Heike Behrends Buch »Menschwerdung eines Affen. Eine Autobiografie der ethnografischen Forschung« (2020). Das Gespräch findet am 27.01.21, um 18Uhr c.t., online über Zoom statt.
Link zur Ankündigung.

Samstag, 23. Januar 2021

WDR

Interview und Rezensionen zu Iris Därmanns Buch »Undienlichkeit«

Iris Därmann hat im Rahmen der Sendung »Gutenbergs Welt« des WDR über ihr Buch »Undienlichkeit. Gewaltgeschichte und politische Philosophie« gesprochen. Das Interview, das Walter van Rossum führte, lässt sich hier nachhören.
In der Zeitung »analyse & kritik« ist außerdem eine Rezension des Soziologen  und Kunsthistorikers Jens Kastner erschienen. Eine weitere Rezension zu »Undienlichkeit« hat der Politikwissenschaftler Maurice Schuhmann für die Website »Kultur und Politik« verfasst.
Link zur Renzension in »analyse & kritik«.
Link zur Renzension in »Kultur und Politik«.

Samstag, 16. Januar 2021

Schaubude Berlin

Online-Reihe »Theorie-Café« von Beate Absalon und Sebastian Köthe

Am Figurentheater Schaubude Berlin bieten Beate Absalon und Sebastian Köthe die Online-Workshop-Reihe »Theorie-Café« als Videochat an, die zum Austausch über den Körper und seine Dinge einlädt. Ausgehend von aktuellen Erfahrungen dienen kleine theoretische Lektüren, Gruppendiskussionen und kreative Übungen einer vertieften Reflexion. Nach den ersten beiden thematischen Fokussierungen »Künstliche Körper« und »Schutz der Dinge«, wird es am 16.01. über »Dinge des Trostes«, am 06.02. um »die Geschlechter der Dinge« und am 13.03. um »das Begehren der Dinge« gehen.

Montag, 04. Januar 2021

Deutschlandfunk

Besprechung von Iris Därmanns Buch »Undienlichkeit« im Deutschlandfunk

Der Philosoph und Schriftsteller Leander Scholz hat Iris Därmanns Buch »Undienlichkeit. Gewaltgeschichte und politische Philosophie« in der Sendung »Andruck – Das Magazin für Politische Literatur« im Deutschlandfunk besprochen. Die Besprechung lässt sich online nachhören.
Link zur Sendung.

Dienstag, 29. Dezember 2020

taz-Interview mit Iris Därmann

Iris Därmann hat mit Ambros Waibel von der taz über die Verstrickungen von Gewaltgeschichte und politischer Philosophie gesprochen, denen sie in ihrem dieses Jahr erschienenen Buch »Undienlichkeit« nachgeht. Das Gespräch lässt sich nun online nachlesen.
Link zum Interview.

Montag, 23. November 2020

Universität der Künste Berlin

Workshop »Art and Survival in Guantánamo«

Am 23.11.2020 veranstaltet Sebastian Köthe den Workshop »Art and Survival in Guantánamo« mit dem Schriftsteller, Aktivisten und Guantánamo-Überlebenden Mansoor Adayfi. Der Workshop findet von 17:30-20Uhr in englischer Sprache und online statt und wird vom Graduiertenkolleg »Das Wissen der Künste« der Universität der Künste Berlin gehosted. Eine Anmeldung ist unter s.koethe[at]udk-berlin.de möglich. Die Plätze sind
limitiert.
Workshop-Beschreibung: The detainees in the Guantánamo Bay detention camp produced art from the time they arrived. With the modest means available for appropriation, they transformed their surroundings, using tea powder as makeshift paint or apple stems to draw on styrofoam cups. What started as microscopic interventions into a system striving for total control, evolved into a political culture of survival: the detainees shared stories and gave each other classes, wrote poetry and diaries, sang and danced together, or created sculptural works and paintings. While the exhibitions »Ode to the Sea« (2017/18) and »Guantánamo [Un]Censored: Art from Inside the Prison« (2020) have presented selected artworks from Guantánamo in New York, this workshop is a unique opportunity to learn more about art and aesthetic practices as a daily mode of surviving, resisting, spiritually fleeing or archiving Guantánamo Bay.
Link zur Veranstaltung.

Sonntag, 22. November 2020

Deutschlandunk Kultur

Interview mit Iris Därmann zu Hannah Arendt

Iris Därmann hat mit René Aguigah im Rahmen der Sendung »Sein und Streit« des Deutschlandfunks Kultur über Rassismus bei Hannah Arendt gesprochen. Das Gespräch lässt sich nun online nachhören.
Link zum Interview.

Montag, 19. Oktober 2020

Frankfurter Allgemeine Zeitung

FAZ-Interview und -Rezension zu Iris Därmanns Buch »Undienlichkeit«

Für die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat Iris Därmann mit Cord Riechelmann zu den Themen ihres neulich erschienen Buches »Undienlichkeit. Gewaltgeschichte und politische Philosophie« gesprochen. Das Interview, sowie eine von Karl-Heinz Kohl verfasste Buchrezension, sind jetzt online zu finden:
Link zum Interview.
Link zur Rezension.

Montag, 05. Oktober 2020

Sebastian Köthe beim Karsten-Witte-Preis ausgezeichnet

Sebastian Köthe hat beim Karsten-Witte-Preis für den besten filmwissenschaftlichen Aufsatz des Jahres eine lobende Erwähnung erhalten. Ausgezeichnet wurde er für seinen Aufsatz »Visibility and Torture: On the Appropriation of Secret Service CCTV in YOU DON’T LIKE THE TRUTH«, der 2019 in Research in Film & History erschienen ist und hier aufrufbar ist. In der Jury-Begründung heißt es, Sebastian Köthe leiste »einen wichtigen Beitrag zur Erforschung neuartiger digitaler Formate des politischen Films, die das Material von Überwachungskameras reflektieren. Hierbei argumentiert er stets eng am audiovisuellen Material und trägt so selbst zur Sichtbarkeit des Diskurses bei.« Weiter ausgezeichnet wurden Franziska Wagner (Hauptpreis) und Tobias Dietrich (lobende Erwähnung).
Link zur Website des Karsten-Witte-Preises.

Montag, 21. September 2020

der Freitag

Interview mit Iris Därmann in der Freitag

Iris Därmann hat mit Thomas Wagner von der Wochenzeitung der Freitag über die Verstrickungen von Gewaltgeschichte und politischer Philosophie, und über widerständige Praktiken in den Gewalträumen der Sklaverei gesprochen, denen sie in ihrer bei Matthes & Seitz erscheinenden Monografie »Undienlichkeit« nachgeht. Das Interview lässt sich in der Ausgabe 36/2020 der Zeitung nachlesen, und ist ab heute auch online verfügbar.
Link zum Interview.

Sonntag, 02. August 2020

Deutschlandfunk Kultur

Interview mit Iris Därmann beim Deutschlandfunk Kultur

Iris Därmann hat mit Simone Miller vom Deutschlanfunk Kultur im Rahmen der Sendung ›Sein und Streit‹ über ihr Buch »Undienlichkeit. Gewaltgeschichte und politische Philosophie« gesprochen, das im September bei Matthes & Seitz Berlin erscheinen wird.
Link zum Gespräch.

Mittwoch, 29. Juli 2020

Deutschlandfunk Kultur

Interview mit Andreas Gehrlach beim Deutschlandfunk Kultur

Andreas Gehrlach hat in der Sendung ›Lesart‹ von Deutschlandfunk Kultur mit Joachim Scholl über sein Buch zu den Individualräumen des Eigentums sprechen dürfen. Vor allem wurde dabei über überteuerte Betten, über Joachim Scholls Hosentascheninhalt, Tom Sawyers Zaun und über die Seemannskiste des finstren Piraten Bill Bones gesprochen.
Link zum Gespräch.

Freitag, 26. Juni 2020

Vortrag von Sebastian Köthe beim Online-Workshop »CorpoRealities«

Sebastian Köthe hält einen Vortrag bei dem Online-Workshop »CorpoRealities: Perceptions of ›Extraordinary‹ Time in Literature and Comics« der AG Comicforschung und dem Forschungsprojekt PathoGraphics an der Freien Universität Berlin. Am Freitag, den 26.06.20, spricht er um 13Uhr unter dem Titel »Zur literarischen Temporalisierung ›sauberer‹ Folter in und nach Guantánamo Bay«.
Link zur Website.

Montag, 08. Juni 2020

IFK@ZOOM

»Pleasure in a box«: Online-Vortrag von Beate Absalon

Unter dem Titel »Pleasure in a box« spricht Beate Absalon am 08.06.20 um 18Uhr über »Intime Räume, Selbstbehältnisse und Bündelungen in der Sexualbildung«. Der Vortrag findet online in der Reihe IFK@ZOOM des Internationalen Forschungszentrums Kulturwissenschaften Wien statt.
Link zur Veranstaltung.

Mittwoch, 27. Mai 2020

Kunstuni Linz/IFK Wien

Stay in Touch

In Kooperation mit der Kunstuniversität Linz, dem IFK Wien und anderen Institutionen wurde die Plattform stay-in-touch.org ins Leben gerufen. Dort kommentieren Kulturwissenschaftler:innen Texte, die ihnen helfen, die Corona-Krise zu verstehen. Unter anderen Relektüren klassischer kulturwissenschaftlicher und philosophischer Texte ist dort auch ein Beitrag von Andreas Gehrlach zu finden, der Thukydides‘ Beschreibung der Seuche von Athen kommentiert.
Link zur Releküre.

Mittwoch, 22. April 2020

Sofie Fingado veröffentlicht Bericht zur Tagung »Selbstbehältnisse«

Sofie Fingado hat ihren Bericht zur Tagung »Selbstbehältnisse. Orte und Gegenstände der Aufbewahrung von Individualität« veröffentlicht, die Andreas Gehrlach, Laura Busse und Waldemar Isak im November 2019 veranstalteten. Ihr Bericht lässt sich bei H-Soz-Kult lesen.
Link zum Tagungsbericht.

Sonntag, 05. April 2020

Artikel von Iris Därmann in »Geschichte der Gegenwart«

Iris Därmann hat ihren Artikel »Flucht als poli­ti­sche Hand­lungs­form« in dem Online-Magazin »Geschichte der Gegenwart« veröffentlicht, in dem sie der Annahme widerspricht, Flucht sei unpolitisch, und sie stattdessen als ›Praxis der Selbst­be­freiung und humaner Resis­tenz‹ versteht.
Link zum Artikel.

Dienstag, 25. Februar 2020 – Donnerstag, 27. Februar 2020

Forschungskolleg Humanwissenschaften (FKH)
61348 Bad Homburg

Vortrag von Iris Därmann in Bad Homburg

Am 26.02.20 spricht Iris Därmann auf der Bad Homburger Tagung »Die Zukunft der Inseln. Passagen zwischen Literatur und Wissenschaft« über »Fluchtlinien. Britische Sklavenschiffe als Gewalt- und Widerstandsräume«. Die Tagung wird vom DFG-Projekt »Entangled Island Times. Zu einer Literatur- und Wissensgeschichte der Inselbiogeographie« organisiert.
Link zum Programm.

Montag, 03. Februar 2020

Konstanz University Press

Pierre Clastres »Staatsfeinde« neu erschienen

Andreas Gehrlach hat mit Morten Paul die »Staatsfeinde« von Pierre Clastres neu herausgegeben, ein Buch, das 1974 in Frankreich veröffentlicht wurde und u. a. Gilles Deleuze, Eduardo Viveiros de Castro, Philippe Descola, James C. Scott, David Graeber und Tim Ingold maßgeblich beeinflusst hat. Es ist auch nach wie vor eine zentrale Quelle für das Verständnis und die Kritik politischer Herrschaft. Gesellschaftsorganisation und Staatenbildung gehen nicht zwangsläufig miteinander einher, denn es gibt politische Gemeinwesen, die sich gegen den Staat formieren. Mit Pierre Clastres Staatsfeinden ist ein Klassiker der politischen Anthropologie wiederzuentdecken, der den Hauptströmungen der politischen Wissenschaften seiner Zeit entschieden widersprach. Pierre Clastres tritt in seinem Buch über die Staatsfeinde der weit verbreiteten Annahme entgegen, dass diejenigen Völker, die ohne Staat und Institutionen der Herrschaft leben, »primitiver« seien als andere. Die Abwesenheit staatlicher Institutionen bei den indigenen Völkern des Amazonasbeckens ist kein Hinweis darauf, dass diese sich nicht auf die Höhe zivilisierter Gesellschaften zu erheben vermögen. Im Gegenteil: Clastres zeigt anhand seiner Feldstudien, dass diese Völker nicht nur keinen Staat haben, sondern auch keinen wollen. Sie sind »Gesellschaften gegen den Staat«.
Link zum Buch.

Freitag, 06. Dezember 2019 – Samstag, 07. Dezember 2019

Leibniz-Zentrums für Literatur- und Kulturforschung
Schützenstr. 18, 10117 Berlin

Vortrag von Iris Därmann auf der Jahrestagung des ZfL in Berlin

Am Samstag, den 07.12.2019 spricht Iris Därmann auf der Jahrestagung des Leibniz-Zentrums für Literatur- und Kulturforschung, die dieses Jahr dem »Historisieren« als »Verfahren der Geistes- und Kulturwissenschaften« nachgeht. Iris Därmanns Vortrag trägt den Titel ›Marx und Haiti. Historisierung und Dekonstruktion‹.
Link zur Veranstaltung.

Freitag, 15. November 2019 – Samstag, 16. November 2019

Centre Marc Bloch
Georg-Simmel-Saal (3. Etage)
Friedrichstr. 191-193, 10117 Berlin

Ankündigung des Symposiums »Selbstbehältnisse. Orte und Gegenstände der Aufbewahrung von Individualität«

Laura Busse, Andreas Gehrlach und Waldemar Isak veranstalten am 15. und 16.11.2019 ein Symposium mit dem Titel »Selbstbehältnisse. Orte und Gegenstände der Aufbewahrung von Individualität«, auf dem sie selbst mit Vorträgen vertreten sein werden. Das Symposium wird durch die Humboldt-Universitäts-Gesellschaft (HUG) Verein der Freunde, der Ehemaligen und Förderer e.V. unterstützt.
Link zum Programm.

Mittwoch, 23. Oktober 2019 – Dienstag, 29. Oktober 2019

Schaubude Berlin
Greifswalder Str. 81-84
10405 Berlin

Beate Absalon und Sebastian Köthe begleiten Theaterfestival der Schaubude Berlin

Beate Absalon und Sebastian Köthe begleiten das vom 23.-29.10.19 stattfindende Theaterfestival »Theater der Dinge – Internationales Festival des zeitgenössischen Figuren- und Objekttheaters« der Schaubude Berlin, das diesmal unter dem Motto ›Kaputt‹ läuft. Dort sind sie für die Redaktion des Festivalblogs zuständig und moderieren Publikumsgespräche.
Link zum Programm.

Sonntag, 13. Oktober 2019

Gespräch mit Iris Därmann im Deutschlandfunk Kultur

Anlässlich des zehnten Todestages von Claude Lévi-Strauss spricht René Aguigah (Deutschlandfunk Kultur) mit Iris Därmann und Oliver Precht in der Sendung »Sein und Streit« u.a. über das Leben des Ethnologen und die anhaltende Aktualität seines Denkens.
Link zum Gespräch.

Dienstag, 01. Oktober 2019

Beate Absalon ist Junior_Fellow am IFK in Wien

Seit dem 01. Oktober 2019 ist Beate Absalon Junior_Fellow am Internationalen Forschungszentrum Kulturwissenschaft in Wien, wo sie zu ihrem Dissertationsprojekt »Andere Aufklärung. Gegenwartskünste als eigensinnige Interventionen in hegemoniale Sexualdiskurse« forscht.
Link zum Projekt.

Freitag, 27. September 2019

Universität Köln

Vortrag von Sebastian Köthe bei der Jahrestagung der Gesellschaft für Medienwissenschaften

Sebastian Köthe hält einen Vortrag bei der diesjährigen Jahrestagung der Gesellschaft für Medienwissenschaften in Köln zum Thema »Medien–Materialitäten«. Am Freitag, den 27.09.19, spricht er im Panel »Zwischen Medialität und Materialität – künstlerische Verfahren und ihre Dispositive» unter dem Titel »›Ode to the Sea‹: Überlebenskünste« über Kunstwerke von den Gefangenen und Entlassenen Guantánamo Bays.
Link zur Website.

Donnerstag, 26. September 2019

Universität Köln
Raum S 56
15.30 - 17.30 Uhr

Vortrag von Sophia Gräfe bei der Jahrestagung der Gesellschaft für Medienwissenschaft

Im Rahmen der Jahrestagung der Gesellschaft für Medienwissenschaft »Medien – Materialitäten«, die vom 25. – 28. September 2019 in Köln stattfindet, hält Sophia Gräfe einen Vortrag mit dem Titel »Material werden – Filmische Ökologien des Verhaltens« im Panel »Natur und Film – Ecocinema und Ecoaesthetics«.
Link zur Website.

Freitag, 20. September 2019

Zentrum für Antisemitismusforschung
TU Berlin
Telefunkenhaus, Raum 811

10.00 - 18.30Uhr

Vortrag von Iris Därmann am Zentrum für Antisemitismusforschung Berlin

Im Rahmen des Workshops »›Arbeiten durcharbeiten‹ durcharbeiten. Zu Werner Hamachers Analyse faschistischer und nicht-faschischter Arbeit«, der am 20.09.2019 im Zentrum für Antisemitismusforschung an der TU Berlin stattfindet, spricht Iris Därmann zum Thema »Psychoanalyse und Trauerarbeit«.

Sonntag, 18. August 2019 – Samstag, 24. August 2019

Jägermayrhof Linz

Andreas Gehrlach leitet Sektion auf der IFK-Sommerakademie in Linz

Bei der Sommerakademie zum Thema »Happy Ends« vom 18.-24. August leitet Andreas Gehrlach die Sektion »Wiener Schlüsse: Happy Ends in Literatur, Theater und Film«. Andere Sektionen wurden von Thomas Macho, Elena Esposito, Karin Harrasser, Siegfried Atteneder und Inga Anderson übernommen. Die Sommerakademie wird veranstaltet vom Internationalen Forschungszentrum Kulturwissenschaften der Kunstuniversität Linz.
Link zum Veranstaltung.

Samstag, 27. Juli 2019

HSS 2019
Drift 21, Rm. 204
3512BR Utrecht

Vortrag von Sophia Gräfe in Utrecht

Am 27. Juli 2019 spricht Sophia Gräfe über »Behavior (Un)Archived: Research Films In East German Bioacoustics« im Rahmen des »History of Science Society 2019 Annual Meetings in Utrecht, the Netherlands: ›Telling the Stories of Science‹«. Ihr Vortrag findet von 10:45 – 11:15Uhr im Panel »Science On The Film Strip: Collecting, Preserving And Archiving Research And Educational Films« statt.
Link zur Konferenz.